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11. September 2026Unser neuer Nachhaltigkeitsbericht 2025 ist da

Wir integrieren Nachhaltigkeitsaspekte in wesentliche Unternehmensprozesse und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Klimaauswirkungen zu reduzieren.

Angesichts des Klimawandels, knapper werdender Ressourcen und steigender Anforderungen unserer Kunden und Mitarbeitenden entwickeln wir unser Nachhaltigkeitsmanagement kontinuierlich weiter.

Grundlage dafür ist eine umfassende doppelte Wesentlichkeitsanalyse. Mit ihr untersuchen wir, welche Nachhaltigkeitsthemen für uns und unsere Stakeholder besonders relevant sind. Dabei betrachten wir sowohl die Auswirkungen unseres Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft als auch die finanziellen Risiken und Chancen.

Doppelte Wesentlichkeitsanalyse als Grundlage

Unsere Wesentlichkeitsanalyse wurde im Jahr 2025 mit fachlicher Unterstützung von Intelligenz durchgeführt und orientiert sich an den Anforderungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sowie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD).

Der Prozess erfolgte in mehreren Schritten. Zunächst haben wir eine umfassende Longlist potenziell relevanter Nachhaltigkeitsthemen erstellt. Grundlage hierfür waren unter anderem interne Unternehmensdokumente, bestehende Nachhaltigkeitsstrategien, Risiko- und Wettbewerbsanalysen, Mitarbeiter- und Kundenbefragungen sowie Branchenanalysen. Zusätzlich haben wir die Anforderungen der ESRS und GRI-Standards berücksichtigt.

Aus dieser Longlist entstand anschließend eine auf 15 Themen konzentrierte Shortlist. In einem Workshop mit internen Expertinnen und Experten aus verschiedenen Unternehmensbereichen haben wir konkrete Auswirkungen, Risiken und Chancen identifiziert.

Dabei wurden insgesamt 154 Auswirkungen, 95 Risiken und 83 Chancen ermittelt und bewertet.

Nach einem mehrstufigen Bewertungsprozess wurden schließlich 52 wesentliche Auswirkungen, 24 Risiken und 15 Chancen in 14 Themenbereichen als relevant für uns eingestuft.

Zu unseren wesentlichen Themen gehören:

  • Klimawandelanpassung
  • Klimaschutz
  • Energie
  • Wasserressourcen
  • Biodiversität und Ökosysteme
  • Ressourcennutzung
  • Abfall und Wiederverwertung
  • Arbeitsbedingungen der Belegschaft
  • Arbeitsbedingungen in der Wertschöpfungskette
  • Betroffene Gemeinschaften
  • Verbraucher, Endnutzer und Kunden
  • Unternehmenskultur
  • Ethische Geschäftspraktiken
  • Wertschöpfungskettenmanagement

Die Ergebnisse zeigen, dass wir Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachten. Neben klassischen Umwelt- und Klimathemen spielen insbesondere faire Arbeitsbedingungen, Kundenverantwortung, Unternehmenskultur und ethisches Wirtschaften eine wichtige Rolle.

Verantwortung für Umwelt und Ressourcen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für uns auf dem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Energieeffizienz, Wasserverbrauch, Ressourcennutzung und Abfallmanagement gehören deshalb zu unseren wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen.

Auch der Klima- und Umweltschutz nimmt eine wichtige Stellung ein. Wir beschäftigen uns sowohl mit Maßnahmen zur Reduzierung unserer eigenen Auswirkungen auf das Klima als auch mit der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Darüber hinaus berücksichtigen wir Themen wie Biodiversität, Ökosysteme, Emissionen, umweltfreundliche Mobilität und die Vermeidung belastender Auswirkungen auf Böden und Umgebung.

Mitarbeitende und soziale Verantwortung

Nachhaltigkeit umfasst für uns nicht nur ökologische Aspekte. Auch die Arbeitsbedingungen unserer eigenen Belegschaft sowie innerhalb unserer Wertschöpfungskette haben wir als wesentlich identifiziert.

Arbeits- und Gesundheitsschutz, Ausbildung, Entlohnung, Chancengleichheit und Schulungen unserer Mitarbeitenden sind wichtige Bestandteile unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Die Arbeitsbedingungen unserer Beschäftigten sind dabei durch entsprechende Vereinbarungen geregelt, die sich unter anderem an Kollektiv- oder Tarifvereinbarungen sowie Vereinbarungen mit Arbeitnehmervertretungen orientieren können.

Auch die Auswirkungen auf betroffene Gemeinschaften und unsere Verantwortung gegenüber Kunden und Endnutzern fließen in unsere Nachhaltigkeitsbetrachtung ein.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt für uns auf einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung. Ethische Geschäftspraktiken, Compliance und Unternehmenskultur gehören ebenso zu unseren wesentlichen Themen wie das Management unserer Wertschöpfungskette.

Mit einer nachhaltigen Beschaffungspraxis und der Bewertung unserer Lieferanten möchten wir dazu beitragen, Nachhaltigkeitsanforderungen auch entlang unserer Liefer- und Wertschöpfungskette zu berücksichtigen.

Nachhaltigkeit als langfristige Aufgabe

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie bildet den Rahmen für unsere weitere Entwicklung. Die darin definierten Ziele reichen bis 2026 und sollen darüber hinaus als Grundlage für unsere zukünftige Ausrichtung dienen.

Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz: Wir möchten langfristigen wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft verbinden.

Die Ergebnisse unserer Wesentlichkeitsanalyse dienen dabei nicht nur der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie bilden zugleich eine wichtige Grundlage für unsere strategische Planung und die Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsmanagements.

Um die Umsetzung der wesentlichen Themen in unserem Unternehmen zu unterstützen, schulen wir Mitarbeitende mit entsprechenden Verantwortlichkeiten zu den relevanten Nachhaltigkeits-, Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen.

Damit schaffen wir eine strukturierte Grundlage, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung dauerhaft in unsere Unternehmensentwicklung zu integrieren.

Zum vollständigen Bericht